Wie lange schon Massage angewandt wird, ist nicht genau bekannt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sie im Altertum, schon wie bei den Römern, in der Antike und zur Zeit der Pharaonen im alten Ägypten ähnlich wie die Bäderkultur zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt wurde. Von der klassischen Muskelmassage, wie wir sie heute kennen, müssen die Sonderformen Bindegewebsmassage, Vibrationsmassage (Atemhilfsmassage) sowie die Akupunktmassage und Reflexzonenmassage abgegrenzt werden, welche wir gesondert beschreiben. Die Grifftechniken der klassischen Massage haben sich fortentwickelt. Man wendet bei der klassischen Muskelmassage Streichungen, Walkungen, Knetungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe an. Die klassische Massage wird eingesetzt: für eine bessere Durchblutung, zur Lockerung, Dehnung, Trophikverbesserung, Entkrampfung der Muskulatur und zum besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken)
Bei der "Stäbchenmassage" verwendet man Holzstäbchen verschiedener Härte, um flächig oder punktuell, die einzelnen Körperstellen intensiv zu behandeln. Die Therapieform kann mit Eis und Johanniskrautöl intensiviert werden!
Honig wird bereits seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde und der Volksmedizin eingesetzt.
Die Honigmassage ist aus dem Russischen überliefert und wurde von Oleg Lohnes weiterentwickelt und perfektioniert. Durch die Pumptechnik werden bei der Honigmassage alte Schlackenstoffe und Gifte, die der Körper im Laufe der Jahre aus der Umwelt, der Nahrung und aus Medikamenten eingelagert hat, bis tief aus dem Körpergewebe herausgesogen. Über die Reflexzonen des Rückens regt diese Form der Massage auch die Tätigkeit der zu ihnen gehörenden Körperorgane an.
Mit der sanften Kraft des Honigs kann diese Methode dienlich sein zur Kräftigung und Vitalisierung des gesamten Organismus
- als Entschlackung und Entgiftung
- gegen Ablagerungen im Gewebe
- Durchblutungsverbesserung
- Entspannung und Beruhigung
- bei Regulationsstörungen
- Immunsystemstärkung
- Hautreinigung
...und außerdem ist sie sehr angenehm und tiefenentspannend...
Das Ziel der "Reflexzonenmassage" ist es, die inneren Organe durch den sogenannten "cutivisceralen Reflex" (Haut-Organ-Reflex) zu beeinflussen. Die inneren Organe sind durch einen Reflexbogen mit der Körperoberfläche verbunden, was sich als Verquellungen, Verspannungen der Unterhaut, muskuläre Maximalpunkte, Bindegewebszonen oder Knochenhautveränderungen darstellen kann. Mit speziellen Massagetechniken werden diese Zonen behandelt, um somit positiv auf das jeweilige Organ Einfluß zu nehmen.
Die Fußreflexzonenmassage basiert auf dem Gedankengebäude der Chinesen. Sie teilten den menschlichen Körper in 10 Längszonen ein, die von den Fingerspitzen über den Kopf und den Körper bis in die Füße verlaufen. Bestimmte Stellen am Fuß entsprechen so inneren Organen, die dann durch manuelle Beeinflussung behandelt werden können. Bei dem Begriff Reflexzone am Fuß steht "Reflex" nicht direkt auf das Nervensystem bezogen, sondern auf das Reflektieren eines bestimmten Bereiches des Körpers auf der Fußsohle. Mit der Massage der Fußreflexzone bietet sich die Möglichkeit, die Eigenregulation des Körpers zu aktivieren. Prozesse wie Verdauung, Abwehr, Nervosität und Schmerzen jeglicher Art können auf diese Weise fantastisch therapiert werden.
Das Schröpfen ist eine uralte, in allen Kulturkreisen bekannte Therapieform. Bei der Schröpfmassage werden Reflexzonen und Akupunkturpunkte am ganzen Rücken angeregt, sowie der Stoffwechsel gesteigert. Verspannungen werden somit gelockert, Gifte und Verklebungen der Unterhautschichten gelöst und abtransportiert.
Weitere Anwendung der Schröpfmassage:
Zur Vorbeugung und Behandlung von Zellulitis und "Reiterhosen".
Zellulite (auch Orangenhaut genannt) entsteht durch "aufgeblähte" Fettzellen, die durch Wasser- und Schlackeeinlagerungen eine Übergröße angenommen haben. Durch die Vakuummassage können die Fettzellen intensiv bearbeitet werden, der Austritt von Zelleinlagerungen wird erleichtert und die Fettverbrennung wird angeregt.